Mantrailing: Teamarbeit auf der Basis von Vertrauen und Selbständigkeit


Die Nase ist für unseren Hund das, was für uns Menschen unsere Augen sind. Das Geruchsbild des Hundes ist jedoch weitaus stärker ausgeprägt und bleibt wesentlich länger erhalten als die visuellen Reize für uns Menschen.

 

Jeder Hund hat eine Nase und wohl kaum ein Hund hat keine Freude am Suchen – oder nicht? Nur, unsere Hunde könnten wohl den ganzen Tag suchen und würden auch bestimmt immer etwas Interessantes finden.

 

Bei der Arbeit mit Personenspürhunden geht es darum, unseren Hunden zu begeistern, genau DIESE Person zu FINDEN, von welcher wir ihm einen Geruchsgegenstand zum Anriechen gegeben haben. Das heisst, der Geruch wird mit der zu findenden Person verknüpft.

 

Unsere Hunde folgen dem Individualgeruch einer bestimmten Person oder bei PetTrailern zum Beispiel, dem Individualgeruch eines bestimmten Hundes.

 

Dabei erarbeitet das Mensch-Hund-Team gemeinsam eine Spur, welche wir Menschen weder sehen und erst recht nicht riechen können. Die Aufgabe des Hundeführers ist dabei, den Hund wahrzunehmen und zu lesen, ohne in bei bei seiner Arbeit zu stören.

 

Gegenseitiges Vertrauen und das Loslassen der Kontrolle sind dabei wichtige Voraussetzungen in der Personspürhunde suche. Mensch und Hund werden dabei körperlich und mental gefördert und gefordert und die Beziehung wird so auf einer Basis von Vertrauen und Selbständigkeit vertieft und gefestigt.

 

Der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben kann dabei so variiert werden, dass schon im Welpen-/Junghundealter mit Findespielen begonnen werden kann.

Auch Senioren auf vier Pfoten haben noch eine Nase, die in aller Regel bis ins hohe Alter sehr gut funktioniert.

 

Die Herausforderungen werden mit dem Ausbildungsstand wachsen und das „Lesen“ unseres Hundes bleibt eine spannende und lebenslange Aufgabe und ist eine Bereicherung für Mensch und Hund.