Auf Kos, in einer Tierauffangstation, hat sich mein Blick auf Hunde verändert.
Ich war dort, um einen Film zu drehen. Mitgenommen habe ich etwas anderes:
Mitgefühl statt Mitleid.
Verstehen statt Bewerten.
Da wusste ich:
Mein Hund wird aus dem Tierschutz kommen.
Dann kam Stella.
Freigeist trifft es ziemlich gut. Bewegung gesehen – weg war sie.
Ich dachte, ich regle das mit ein paar Methoden.
Hat nicht funktioniert.
Also habe ich im Training nach Lösungen gesucht –
und schnell gemerkt: 08/15 bringt mich hier nicht weiter.
So habe ich mich 2015 entschieden, selbst eine Trainerausbildung zu starten. Und ich habe gelernt, wirklich hinzuschauen.
Zu verstehen, warum sie tut, was sie tut – und klar zu kommunizieren, damit Entwicklung überhaupt möglich wird.
Und irgendwann lief Stella frei.
Nicht, weil ich sie kontrolliert habe – sondern weil wir uns vertraut haben.
Wir mussten sie mit 14 Jahren gehen lassen. Was bleibt, ist Dankbarkeit. Und alles, was sie mir beigebracht hat.
Heute arbeite ich als Hundetrainer und Verhaltensberater.
Und ich bin immer noch dabei zu lernen.
Ausgebildet unter anderem bei der ATN sowie in der praxisorientierten Arbeit bei Klaus Joos in Offenburg
und durch Weiterbildungen, wie bei Nicole Brinkmann.
Mich interessiert nicht nur, was Hunde tun – sondern warum.
Ich arbeite nicht mit schnellen Lösungen.
Ich zeige dir, wie du deinen Hund liest, sein Verhalten wirklich verstehst – und begleite Mensch und Hund in einen nachhaltigen Veränderungsprozess.
Woran ich merke, dass es funktioniert?
Das erlebe ich gerade selbst wieder.
Mit meinem jungen Labrador Fee: neugierig, liebevoll, voller Energie mit einer starken Persönlichkeit – und immer besser darin, sich selbst zu regulieren.
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